Neue Preislisten für Bandag & Protread

Sehr geehrte Kunden,

absofort steht Ihnen unter Produktinformationen neue Preislisten für Bandag und Protread zur Verfügung.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

ACHTUNG! Eingeschränkte Erreichbarkeit!

Sehr geehrte Kunden,

aus technischen Gründen bleibt die Vulco Reifenrunderneuerung Dresden GmbH am 09.02.2018 geschlossen.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Herrn W. Krüger.

Mobil: 0151/1/2021242

Email: w.krueger@dresden-reifen.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Vulco-Team

Neue Karkassenverkaufslisten

Ab 01.09. werden aufgrund der erhöhten Nachfrage die Karkassenverkaufspreislisten Onlinegestellt. Im Einzelfall können auch Ausnahmen gemacht werden, wenn die Qualität besonders gut ist. Also sprechen Sie mit uns!!!

Neue Karkassenankaufslisten

Ab 01.04. werden aufgrund der Marktlage die Karkassenpreislisten aktualisiert. Im Einzelfall können auch Ausnahmen gemacht werden, wenn die Qualität besonders gut ist. Also sprechen Sie mit uns!!!

Neue Winterreifen Verordnung für Nutzfahrzeuge (LKW) ab 2020

Bundesrat beschließt vertretbaren Kompromiss zur „Winterreifen-Verordnung“

Der Bundesrat hat  einen vertretbaren Kompromiss zur „Winterreifen-Verordnung“ beschlossen. Er stellt sicher, dass es keine Winterreifenpflicht auf der Lenkachse geben wird, wenn die BASt in ihrer Untersuchung nicht zu dem Ergebnis kommt, dass dies der Erhöhung der Verkehrssicherheit dient. Auf den Kompromiss hatte sich das Land Niedersachsen mit dem BMVI geeinigt.

Der Bundesrat hat am letzten Freitag  die Zweiundfünfzigste Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften (Winterreifen-Verordnung) beschlossen. Die noch im Monat Februar in einem Antrag des Landes Niedersachsen vorgeschlagene Pflicht, noch in dieser Saison alle Lenkachsen mit Winterreifen auszurüsten, konnte verhindert werden.

Der Bundesrat ist in seiner Sitzung einem zwischen dem Land Niedersachsen und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vereinbarten Kompromiss gefolgt. Der entsprechend neu eingebrachte Änderungsantrag beinhaltet eine Revisionsklausel, die sicherstellt, dass es keine Winterreifenpflicht auf der Lenkachse geben wird, sofern nicht eine entsprechende Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zu dem Ergebnis kommt, dass dies der Erhöhung der Verkehrssicherheit dient. Konkret beinhaltet er folgendes:

  1. Grundsätzlich tritt die Ausrüstungspflicht mit Winterreifen für die vordere Lenkachse am 1. Juli 2020 in Kraft.
  2. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wird Untersuchungen über die Eignung/ verkehrssicherheitstechnische Notwendigkeit der Lenkachsenausrüstung durchführen. Diese sollen noch in diesem Herbst beginnen und im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein.
  3. Kommt die BASt zu dem Ergebnis, dass eine Ausrüstung der Lenkachse notwendig ist, so tritt die Ausrüstungsverpflichtung 6 Monate nach Vorlage des BASt-Berichtes in Kraft.
  4. Kommt hingegen die BASt zu dem gegenteiligen Ergebnis, so wird das BMVI die Verordnung noch vor dem 1. Juli 2020 anpassen. Dies hat das BMVI zugesichert. Gleichzeitig kann davon ausgegangen werden, dass die Länder sich einer entsprechenden Empfehlung der BASt nicht verschließen werden.

Hintergrund der Winterreifen-Verordnung ist u.a. die Neuaufnahme definierter technischer Anforderungen an Winterreifen. Die bislang maßgebliche M+SKennzeichnung wird zukünftig durch die Kennzeichnung mit dem AlpineSymbol (= Bergpiktogramm mit Schneeflocke) abgelöst. Winterreifen mit M+SKennzeichnung sollen noch bis zum 30. September 2024 als Winterreifen verwendet werden können, sofern sie bis zum 31. Dezember 2017 produziert wurden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen aus Dresden

Petra Gerber

 

 

 

 

Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes (LSV) e.V.

Palaisplatz 4 – 01097 Dresden

Tel.: 0351-8143270, Fax: 0351-8143277

E-Mail: info@lsv-ev.de

Internet: www.lsv-ev.de

mit freundlicher Unterstützung von

Herrn Jörg Baumann Geschäftsführer der Baumann Spedition Dresden GmbH

 

Unternehmensbesuch bei Vulco in Burkau: Sachsens Innenminister Markus Ulbig informierte sich über Reifenrunderneuerung

Dresden/Burkau, 05.10.2016. Hohen Besuch erhielt am 5. Oktober die Lkw-Reifenrund­erneuerungsanlage der Vulco Dresden GmbH am Standort Burkau (zwischen Dresden und Bautzen). Markus Ulbig (CDU), Staatsminister des Innern des Bundeslandes Sachsen, informierte sich vor Ort über die Fertigung runderneuerter Lkw-Reifen und die aktuell wachsenden Sorgen und Nöte der Runderneuerungsbranche in Deutschland. Begleitet wurde er dabei von Peter Grüger, Geschäftsführer der Dresdner Reifenzentrale GmbH und ihrer Tochtergesellschaft Vulco, und Hans-Jürgen Drechsler, Geschäftsführer des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV, Bonn).

 

Als Abgeordneter des Sächsischen Landtages sucht der Landesinnenminister regelmäßig den Kontakt zu Handwerks- und Produktionsbetrieben in seinem Wahlkreis in Dresden. Bei seinem jüngsten Besuch in Burkau machte sich der CDU-Politiker unter fachkundiger Führung von Vulco-Produktionsleiter Tino Heusinger ein Bild davon, wie auf Basis des Unterbaus (Karkasse) eines abgefahrenen Lkw-Reifens mittels der sogenannten Kalterneuerung ein neuwertiger, runderneuerter Pneu entsteht. Dazu wird auf die sorgfältig geprüfte und vorbearbeitete Karkasse ein neuer Laufstreifen aufgebracht, der dann durch mehrstündiges Erhitzen unter Vakuum bei 115 Grad mit dem wiederverwendeten Reifenunterbau verschmilzt – in der Fachsprache heißt der Vorgang Vulkanisieren. Das Ergebnis ist ein umweltschonend hergestelltes, hochwertiges Produkt, das einem Neureifen in punkto Sicherheit, Qualität und Laufleistung in nichts nachsteht.

 

Rund 7.500 runderneuerte Lkw-Reifen stellt das Dresdener Unternehmen in diesem Verfahren jährlich her – und leistet damit einen guten Beitrag zum Schutz der Umwelt. „Im Vergleich zur Produktion eines Lkw-Neureifens spart die Runderneuerung etwa 57 Liter Erdöl pro Reifen ein und die CO2-Emission wird um 67 kg pro Reifen gesenkt. Der Umweltbeitrag der Vulco bestand somit allein im letzten Jahr aus 427.500 Litern Erdöl- und über 500 Tonnen CO2-Einsparung“, erläutert Peter Grüger.

Doch trotz hochwertiger Qualitätsprodukte „made in Germany“ und einem beachtenswerten Umwelt-Beitrag seines Unternehmens macht dem Vulco-Chef die sinkende Auftragslage Sorgen, zumal 2016 ca. 170.000 Euro in die Anlage investiert wurden, um die zehn Arbeitsplätze für die kommenden Jahre zu sichern. Und nicht nur ihm: „Die ganze, überwiegend mittelständisch strukturierte Lkw-Reifenrunderneuerungsbranche sieht sich mittlerweile in ihrer Existenz bedroht; nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa“, warnt BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler. Sein Fachverband vertritt bundesweit die Interessen der Reifenhändler, -handwerker und Runderneuerer und fokussiert für Letztere seit Monaten vor allem auf Unterstützung im Kampf gegen die zwei Haupt-Ursachen der sinkenden Nachfrage in ihrem Produktsegment: die zunehmende Verdrängung runderneuerter Lkw-Reifen durch nicht-runderneuerungsfähige Billig-Importneureifen aus Asien, vornehmlich aus China, und den Wegfall des Löwenanteils der Förderungsmöglichkeiten für runderneuerte Lkw-Reifen im Rahmen des Bundes-Förderprogramms „De-minimis“ seit Beginn dieses Jahres.

 

„Die Verdrängung durch Niedrigpreisimporte schreitet dynamisch voran, gleichzeitig lässt die deutliche Einschränkung der Fördermöglichkeiten nach De-minimis die Nachfrage nach runderneuerten Reifen zugunsten von Neureifen seit Jahresbeginn weiter deutlich sinken.“, beschreibt Drechsler die Zwickmühle, in der sich neben Verbandsmitglied Vulco auch die restlichen mittelständischen Reifenrunderneuerer in Deutschland – darunter fünf weitere in Sachsen – befinden.

 

Abhilfe würden einerseits Beschränkungen der Billigimporte auf europäischer Ebene und andererseits die Wiederaufnahme runderneuerter Lkw-Reifen in das nationale Förderprogramm bringen. Für Letzteres gibt es bereits eine vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) vorgeschlagene Ergänzung des Bundesfernstraßenmautgesetzes im Rahmen der ohnehin anstehenden Änderung dieser Rechtsnorm. Der Reifenfachverband unterstützt diesen Vorschlag und hofft dabei auf politische Rückendeckung vor allem durch Bundestagsabgeordnete, die sich – wie Sachsens Landesinnenminister Ulbig – durch Gespräche mit den Reifenrunderneuerern vor Ort persönlich ein Bild von deren Lage gemacht haben. Der prekären Lage einer Mittelstandsbranche, die deutschlandweit (noch) rund 1.800 Mitarbeiter beschäftigt.

 

 

 

Über den BRV:

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (www.brv-bonn.de) ist der bundesweit tätige Fachverband des spezialisierten deutschen Reifengewerbes. Mit seinen über 1.800 Mitgliedsunternehmen und ihren insgesamt rund 3.400 Verkaufsstellen repräsentiert er rund 80 Prozent der Branche in Deutschland. Für die deutschen Reifenrunderneuerer hat der BRV im letzten Jahr einer bundesweite PR- und Imagekampagne gestartet, deren Website www.deutschland-runderneuert.de eindrücklich alle Zahlen und Fakten darstellt, die den Vorteil des Einsatzes von runderneuerten Lkw-Reifen belegen.

 

Über Vulco:

Die Vulco Reifenrunderneuerung Dresden GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Dresdener Reifen Zentrale (Dresden), einem spezialisierten Handels- und Werkstattunternehmen für Reifen, Felgen und Kfz-Dienst­leistungen mit acht Standorten in und um Dresden, Mitglied der Reifenhandelskooperation TOP SERVICE TEAM. Der jüngst umfassend modernisierte Vulco-Produktionsstandort in Burkau (zwischen Dresden und Bautzen) fertigt mit seinen zehn Mitarbeitern im Jahr rund 7.500 runderneuerte Lkw-Reifen im sogenannten Kalterneuerungsverfahren. Dabei werden vorgefertigte Laufstreifen auf den gebrauchten, sorgfältig geprüften und vorbearbeiteten Reifenunterbau – die Karkasse – aufvulkanisiert. Mehr Infos: www.vulco.biz.

De-minimis – Runderneuerung zu 80% förderfähig

Nun doch Förderung zu 80%

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Newsletter vom 25.04.2016 hatten wir Sie über die „neue Auslegung“ des BAG hinsichtlich förderfähiger Reifen informiert. Dabei stand insbesondere die entsprechende Veröffentlichung auf der Homepage des BAG im Fokus, die wie folgt lautet:

„Wichtiger Hinweis:
Winterreifen fallen nicht unter die Maßnahme 1.9 (Kauf, Miete und Leasing/Ersatzbeschaffung von lärm-/geräuscharmen sowie rollwiderstandsoptimierten Reifen), sondern werden unter der Maßnahme 1.3 (Kauf, Miete und Leasing von zusätzlichen, überobligatorischen Sicherheitseinrichtungen am Fahrzeug) gefördert. Winterreifen auf der Antriebsachse werden nicht gefördert, da diese gem. § 2 Abs. 3a StVO gesetzlich vorgeschrieben (obligatorisch) sind.“

Der BRV hat sich – gemeinsam mit dem wdk – mit Schreiben vom 04.05.2016 noch einmal an das BAG mit der Bitte um Aufklärung zu einer Reihe von Fragen, die sich aus der o.g. Veröffentlichung ergeben, gewandt. Auch wenn dazu bis dato noch keine offizielle Antwort vorliegt, werden mittlerweile entsprechende Anfragen von Antragstellern (Speditions-/Transportunternehmen) rechtverbindlich wie folgt schriftlich vom BAG beantwortet:

  • „Nach einer neueren Entscheidung sind nunmehr auch runderneuerte Reifen förderfähig, wenn sie als Winterreifen gekennzeichnet sind. Winterreifen sind (allerdings) nur dann förderfähig, wenn diese nicht an Antriebsachsen verwendet werden, da gesetzlich vorgeschrieben. Welche Reifen gelten als Winterreifen? Als Winterreifen gelten alle M+S-Reifen. Zusätzlich gelten auch Ganzjahresreifen als Winterreifen, soweit sie mit dem M+S-Symbol gekennzeichnet sind. Im Handel erhältliche Winterreifen sind mit dem M+S-Symbol auf der Seitenfläche gekennzeichnet; teilweise befindet sich zusätzlich noch ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke (Alpine Symbol) auf der Seitenfläche.“

und

  • „In Fällen, in denen der Antragsteller nunmehr versehentlich Winterreifen unter der Maßnahme Nr. 1.9 beantragt hat, soll ihm dieser Umstand nicht zum Nachteil gereichen. Insofern werden seine Angaben unter der Nummer 1.9 in den Angaben der Nummer 1.3 des Maßnahmenkataloges vom Bundesamt umgedeutet. Dementsprechend berechnet sich auch die Fördersumme.“

Damit dürfte nunmehr endgültig Klarheit und Rechtssicherheit hinsichtlich der Förderung von Reifen in der „De-minimis“-Förderperiode 2016 hergestellt sein, die wir hiermit nochmals für Sie zusammenfassen dürfen:

  1. Im Rahmen des Förderprogramms „De-minimis“ in der Förderperiode 2016 werden Reifen (Neureifen und Runderneuerte!) für nicht angetriebenen Achsen (Lenk-, Nachlauf-, Trailer-/Anhänger-/Auflieger-Achsen) wie folgt gefördert: A) nach Nummer 1.3 des Maßnahmenkataloges der Anlage zu Nummer 2, generell, wenn sie mit M+S gekennzeichnet sind, mit 80% (unabhängig vom Reifenlabel) und B) nach Nummer 1.9 des Maßnahmenkataloges der Anlage zu Nummer 2, wenn sie nicht mit M+S gekennzeichnet sind, aber entsprechend der Reifenkennzeichnungsverordnung im Rollwiderstand (der Kraftstoffeffizienz) mit den Klassen A (50%), B (40%) oder C (30%) und/oder einer schwarzen Schallwelle (30%) gekennzeichnet sind. Damit sind runderneuerte Reifen nach 1.9 nicht förderfähig, da sie nicht der Reifenkennzeichnungsverordnung (dem Reifenlabel) unterliegen.
  2. Reifen für angetriebene Achsen (Traktionsachsen) werden nicht gefördert, wenn sie mit M+S gekennzeichnet sind (was de facto alle Reifen für Antriebs-/Traktionsachsen betrifft, da diese i.d.R. mit M+S gekennzeichnet sind)! Ausnahmen, also Reifen für angetriebene Achsen ohne M+S-Kennzeichnung, werden wie oben unter B) beschrieben nach 1.9 gefördert.
  3. Versehentlich oder unwissentlich bereits eingereichte und genehmigte Anträge zur Förderung von Winterreifen nach 1.9 werden vom BAG in einen Antrag nach Maßnahme 1.3 umgedeutet. Wir empfehlen hierzu allerdings der guten Ordnung halber einen entsprechenden formlosen Antrag – unter Bezugnahme auf die o.g. Ausführungen des BAG – an das BAG zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Bundesverband Reifenhandel
und Vulkaniseur-Handwerk e.V.
Quelle Newsletter BRV vom 20.05.2016